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Eckart von Hirschhausen im Interview:"Beipackzettel machen primär Angst"

Dr. Eckhart von Hirschhausen

"Hör auf, in dich reinzuhorchen!": Eckart von Hirschhausen, 49, studierte in Berlin, Heidelberg und London Medizin, ehe seine Fernsehkarriere begann.

(Foto: Ingo Wagner/dpa)

Der Hals kratzt, die Nase läuft, aber müssen wir wirklich zum Arzt? Der Entertainer und Mediziner Eckart von Hirschhausen erklärt, warum wir zu viele Medikamente schlucken. Und warum etwas Zuwendung nicht schadet.

Deutschland niest und hustet mal wieder, die Jahreszeit der Erkältungen ist angebrochen. Ins Bett legen? Warme Wickel? Kräutertee mit Honig? Globuli, andere Mittelchen, die Pillen auf Rezept vom Pharmazeuten? Die Liste an Behandlungstipps und vermeintlichen Wundermitteln ist endlos, auch der Spaß-Mediziner Eckart von Hirschhausen hat dazu einiges zu sagen. Wobei, Spaß-Mediziner klingt despektierlich, das hat Hirschhausen nicht verdient. Wer sich auf sein aktuelles Buch einlässt ("Wunder wirken Wunder. Wie Medizin und Magie uns heilen", Rowohlt) wird bemerken: Der Komiker, Arzt und Entertainer verhandelt darin sehr ernste Themen. Es geht um Bedürfnisse von Patienten, um die Vision für eine bessere Medizin und die Frage, wie sehr die Psyche die Gesundheit beeinflusst. Zeit für ein Therapiegespräch.

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