Als Collien Fernandes die Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen öffentlich machte, ließen Düzen Tekkal und Kristina Lunz, zwei nicht gerade unbeschäftigte Frauen, alles stehen und liegen. Zwei Tage brauchten sie, um 250 Prominente für eine Unterschriftenaktion zusammenzubekommen. Alles Frauen, von Ricarda Lang über Carolin Kebekus bis Nina Chuba, die „in Solidarität mit Collien Fernandes“ zehn Forderungen an die Bundesregierung stellten. Für mehr Sicherheit von Frauen und gegen männliche Gewalt. Lunz und Tekkal haben dazu nun ein Buch verfasst, der Titel: „Wer hat euch erlaubt, Frauen so zu hassen?“ Ein Treffen mit den beiden Feministinnen, Unternehmerinnen und Aktivistinnen in Berlin.
Gewalt gegen Frauen„Wir kennen die Männer, die denken, sie können machen, was sie wollen“
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Zehn Forderungen an die Politik haben die Aktivistinnen Düzen Tekkal und Kristina Lunz gestellt. Gegen männliche Gewalt. Im Interview erzählen sie, was sie selbst erlebt haben, was sich nach Collien Fernandes ändern muss und warum sie noch Hoffnung in Männer setzen.
Interview von Joshua Beer
