DüsseldorfWeiterer Polizist wegen rechter Propaganda unter Verdacht

Der Skandal um rechte Tendenzen bei der nordrhein-westfälischen Polizei hat sich erneut ausgeweitet. Arbeitsplatz und Wohnung eines Bielefelder Kommissars seien...

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Bielefeld (dpa) - Der Skandal um rechte Tendenzen bei der nordrhein-westfälischen Polizei hat sich erneut ausgeweitet. Arbeitsplatz und Wohnung eines Bielefelder Kommissars seien am Mittwoch durchsucht worden, teilte die Polizei in Bielefeld am Donnerstag mit. Der Beamte stehe im Verdacht, rechtsextremistische Propaganda in einer privaten Chatgruppe von 50 Polizisten gepostet zu haben.

Erste Ermittlungen des Staatsschutzes der Polizei Bielefeld hätten diesen Verdacht erhärtet. Der Beamte sei aktuell bei der Verkehrspolizei beschäftigt. Aus Neutralitätsgründen seien die weiteren Ermittlungen an die Polizei Münster übergeben worden.

Sein Smartphone und weitere Speichermedien seien sichergestellt worden. Bei der Durchsuchung seien bislang keine weiteren Hinweise auf eine rechte Gesinnung des Polizisten festgestellt worden. Dennoch seien sein Dienstausweis eingezogen und ihm die Führung der Dienstgeschäfte untersagt worden.

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