Alexander K. spricht viel von seiner „Community“ und seinen „Fans“. Fans, die sich in einer Chatgruppe namens „Die wahren Gläubigen“ austauschten, und deren Zentrum K. selbst bildete. Auch heute, in der dritten Großen Strafkammer des Landgerichts Düsseldorf, steht K. wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit, und er nutzt das sehr eloquent. Rund anderthalb Stunden wird der reichlich tätowierte 38-Jährige mit dem zurückgegelten blonden Haar über sich selbst reden – und dabei alle Anschuldigungen zurückweisen, deretwegen er hier auf der Anklagebank sitzt.
Prozess in DüsseldorfErst Mörder, dann Influencer, nun wieder auf der Anklagebank
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2013 wurde Alexander K. (hier bei seinem aktuellen Prozess) wegen Mordes verurteilt, allerdings nicht lebenslang, er musste in ein psychiatrisches Krankenhaus. Das Gericht hatte ihn für vermindert schuldfähig befunden.
Foto: Henning Kaiser/dpaAlexander K. soll seine Freundin geschlagen und mit einer Säge verletzt haben. Er ist kein Unbekannter: 2013 wurde er wegen des „Maschsee-Mordes“ verurteilt. Wie kam er so früh frei?
Von Alexander Menden
