bedeckt München 26°

Drogenhandel in Europa:Krumme Geschäfte

Kokain in Bananenkisten aus Ecuador

Immer wieder nutzen Schmuggler Bananenkisten, um kiloweise Stoff von Südamerika nach Europa zu transportieren. Das Foto wurde im November 2017 nach dem Fund von 225 Kilogramm Kokain bei einem Großhändler im Landkreis Heilbronn aufgenommen.

(Foto: Landeskriminalamt Baden-Württemberg/picture alliance)

In bayerischen Supermärkten tauchen Hunderte Kilo Kokain in Bananenkisten auf. Sie führen die Ermittler auf eine Spur einer Schmugglerbande - die Jagd auf das internationale Drogenkartell beginnt.

Zehn Kilogramm Bananen isst jeder Deutsche pro Jahr im Durchschnitt. Im Rewe-Supermarkt in Kiefersfelden nahe der deutsch-österreichischen Grenze werden an einem Freitag im September 2017 die Obst- und Gemüseregale aufgefüllt. Gerade ist die neue Lieferung aus dem Logistikzentrum in Eitting im Landkreis Erding eingetroffen. Mitarbeiter öffnen die erste Kiste - und stoßen unter den Früchten auf etwas, was definitiv nicht für die Auslage bestimmt ist: eine weiße Substanz, kiloweise in braunes Papier und Plastik verpackt. Kokain.

SZPlus
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Edward Snowden im Interview
"Mein Vater hätte wahrscheinlich versucht, mich aufzuhalten"
Teaser image
Umzug ins Grüne
Stadt, Land, Frust
Teaser image
Hasan Salihamidzic beim FC Bayern
Der Kaderbauer
Teaser image
Leben im Ausland
Für die Liebe ein Leben zurücklassen
Teaser image
Strache-Video
In der Falle