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Drogenfund in Flensburger Wohnung:Fahnder entdecken 53 Kilo Marihuana

Spektakulärer Fund: In der Wohnung eines 30-jährigen Flensburgers hat die Polizei Marihuana im Wert von etwa 500.000 Euro sichergestellt. Der Wohnungsinhaber und zwei weitere Verdächtige sollen die Drogen von Albanien aus nach Deutschland geschmuggelt haben.

Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Flensburg haben Ermittler der Drogenfahndung mehr als 53 Kilogramm Marihuana gefunden. Polizeiberichten zufolge seien der 30-jährige Wohnungsinhaber sowie zwei weitere mutmaßliche Täter daraufhin festgenommen worden. Das für den Verkauf bereits beutelweise verpackte Rauschmittel habe einen Schwarzmarktwert von etwa 500.000.

Bereits im November ermittelten die Behörden gegen den 30-Jährigen. Die Bande hat der Polizei zufolge weitreichende Transport- und Verteilerstrukturen genutzt, um illegale Substanzen aus Albanien durch Montenegro und Österreich nach Hamburg und Flensburg zu schmuggeln. Ob das Rauschgift für den Verkauf in Deutschland gedacht war, ist bisher unklar.

Polizeifahndung und Zollamt freuen sich über den außergewöhnlich großen Fund: "Das ist ein guter und toller Ermittlungserfolg", sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein. Dem LKA zufolge handelt es sich um die bislang größte sichergestellte Menge Marihuana in diesem Jahr.

© Süddeutsche.de/dpa/feko
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