Mordprozess in Dresden„Sie hat Menschen gerne als Werkzeuge benutzt“

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Die Hauptangeklagte, hier mit ihren Anwälten, schweigt vor Gericht zu den Vorwürfen.
Die Hauptangeklagte, hier mit ihren Anwälten, schweigt vor Gericht zu den Vorwürfen. (Foto: Robert Michael/picture alliance/dpa)

Ramona B. steht in Dresden vor Gericht, weil sie ihren Mann mit einem SUV ermordet haben soll. Ihr Sohn attestiert ihr im Zeugenstand einen manipulativen Charakter. Doch nun droht der Prozess zu platzen.

Von Uta Eisenhardt, Dresden

Im Landgericht Dresden sitzt Günther E. am Zeugentisch, ein sportlicher, grauhaariger Mann. Während seiner Aussage beginnt er zu weinen. Unter Tränen sagt er: „Dieses Schicksal hat Peter nicht verdient!“ Günther E. ist der Vorgänger von Peter B., beide sind mal verheiratet gewesen mit jener Frau, die in diesem Prozess wegen Mordes angeklagt ist. Ramona B. soll, da ist sich die Staatsanwaltschaft sicher, Peter B. umgebracht haben.

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SZ PlusVon Uta Eisenhardt

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