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Dresden:Ermittlungen in zwei Todesfällen in Dresdner Gefängnis

Die Staatsanwaltschaft Dresden untersucht den Tod zweier Gefangener am 6. und am 9. August in der Justizvollzugsanstalt Dresden. "Es wurde ein sogenanntes...

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Dresden (dpa/sn) - Die Staatsanwaltschaft Dresden untersucht den Tod zweier Gefangener am 6. und am 9. August in der Justizvollzugsanstalt Dresden. „Es wurde ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren eingeleitet“, sagte ein Sprecher am Donnerstag auf Anfrage. Obduktionen seien beantragt. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet, die beiden Männer hätten sich das Leben genommen.

Einer der Männer war bereits seit dem 22. September 2020 in Untersuchungshaft und wegen schweren sexuellen Missbrauchs angeklagt. Der Prozess gegen den 48-Jährigen sollte an diesem Mittwoch am Landgericht Dresden beginnen, wie ein Sprecher sagte. Dem Dresdner wird vorgeworfen, zwischen August 2019 und August 2020 die zu Beginn zwölf Jahre alte Tochter seiner Lebensgefährtin auch vergewaltigt zu haben.

Ein 51-Jähriger verbüßte nach Angaben der JVA seit dem 25. Juli eine Ersatzfreiheitsstrafe wegen Nötigung. Danach war Untersuchungshaft angeordnet - wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern. Die Ermittlungen der Chemnitzer Staatsanwaltschaft in dem Fall waren aber noch nicht abgeschlossen. Der Russe soll am 24. Juli in der Asylbewerbereinrichtung in Chemnitz zwei zwölf und zehn Jahre alte Kinder missbraucht haben.

Bei beiden einzeln untergebrachten Gefangenen bestand „nach aktueller psychologischer und ärztlicher Einschätzung zu diesem Zeitpunkt keine akute Suizidgefahr“, teilte die Anstaltsleitung auf Anfrage mit.

© dpa-infocom, dpa:210812-99-816072/3

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