"Double 8"-Expedition im Himalaya:Zurückgelassen auf über 7000 Metern

Deutsche Bergsteiger im Himalaya

Die Bergsteiger Benedikt Böhm (r.) und sein später von einer Lawine verschütteter Kollege.

(Foto: dpa)

Fünf Männer steigen auf einen Achttausender, medial umfassend in Szene gesetzt. Dann passiert ein Unglück, zwei sterben. Jetzt erhebt einer der Überlebenden schwere Vorwürfe gegen die zwei anderen.

Von Titus Arnu und Hans Gasser

Es war geplant als medienwirksamer Rekordversuch: Zwei Achttausender innerhalb einer Woche. Die Protagonisten dieser von Spiegel Online breit dokumentierten "Double 8"-Expedition waren die beiden Münchner Extrembergsteiger Sebastian Haag und Benedikt Böhm sowie der Italiener Andrea Zambaldi, sie wollten die Berge Shishapangma (8013 Meter) und Cho Oyu (8201) mit Skiern besteigen - und die 170 Kilometer lange Strecke zwischen den Gipfeln mit Mountainbikes zurücklegen. Dass noch ein vierter Bergsteiger dabei war, ging etwas unter im Medienrummel. In den Videoclips und Blogs kamen nur die drei von diversen Sportartikelfirmen gesponserten Athleten vor, Martin Maier dagegen, der vierte Mann, nicht.

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