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Nordrhein-Westfalen:Mordkomplott gegen Lehrer - Drei Schüler angeklagt

Die Jugendlichen aus Dortmund wollten den Lehrer in einen Hinterhalt locken und mit Hämmern erschlagen. Das mutmaßliche Motiv: Einer der Schüler fühlte sich ungerecht benotet.

Gegen drei Schüler aus Nordrhein-Westfalen, die geplant haben sollen, ihren Lehrer zu töten, ist Anklage erhoben worden. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Dortmund am Mittwoch mit.

Der Gesamtschullehrer soll im Mai von dem jungen Trio in einen Hinterhalt gelockt worden sein. Dort wollten die damals 16, 17 und 18 Jahre alten Verdächtigen den Mann laut Anklage mit Hämmern erschlagen. Den Schülern, die sich derzeit noch alle auf freiem Fuß befinden, wird versuchter Mord und Verabredung zu einem Verbrechen vorgeworfen.

Der 16-Jährige soll aus Unzufriedenheit mit einer Benotung seinen 17 Jahre alten Mitschüler und einen früheren Schulkameraden zu der Tat angestiftet haben. Zu der Gewalttat war es nicht gekommen, wohl weil der Lehrer Verdacht geschöpft hatte und vorsichtig war. Den Ermittlungen zufolge sollen die Jugendlichen noch einen weiteren Anlauf geplant haben. Die beiden älteren Beschuldigten haben weitgehend gestanden. Der 16-Jährige bestreitet die Vorwürfe.

Zwei der drei Tatverdächtigen waren Schüler der Martin-Luther-King-Gesamtschule und wurden nach dem Vorfall von der Einrichtung verwiesen. Der 18-Jährige besuchte eine andere Schule.

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