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Donauleichen-Fall gelöst:Frau zerstückelte früheren Freund

Aus Angst, umgebracht zu werden, soll eine 43-Jährige ihren Ex-Lebensgefährten getötet haben.

Wie eine Sprecherin der österreichischen Polizei in Linz sueddeutsche.de erklärte, habe die 43 Jahre alte Ex-Freundin des zwei Jahre älteren Opfers die Tat gestanden. Bei beiden Personen handelt es sich um serbische Staatsbürger, die in Oberösterreich lebten. Seit sieben Jahren seien sie ein Paar gewesen, wobei die letzten zwei Jahre angeblich von "Gewalt geprägt" waren.

Als Motiv gab die geständige Täterin "extreme Angst" vor ihrem langjährigen Lebensgefährten an. Er habe damit gedroht, sie und ihre 15-jährige Tochter umzubringen, falls sie ihn verlasse, sagte die Frau der Polizei zufolge.

Darauf habe sie ihn "gegen drei Uhr nachts" getötet - durch einem Stich in den Hals. Den Ermittlern erzählte die Frau, ihr Ex-Freund habe ihr beigebracht, wie man "fachgerecht Schwein absticht". So habe sie dann auch die Tat vollbracht. Anschließend habe sie die Leiche in der Badewanne "ausbluten lassen" und zerlegt.

Sohn erkannte den toten Vater

Währenddessen soll ihre Tochter in der Wohnung geschlafen haben.

Anschließend habe sie die Leichenteile in Müllsäcke gepackt und zur Donau gefahren, so die Polizei. Dort war die Leiche gefunden worden und hatte den Beamten zunächst Rätsel aufgegeben.

Die Ermittlungen sollten bereits auf Tschechien ausgedehnt werden, als sich der Sohn des Opfers meldete. Er hatte seinen Vater auf einem Foto erkannt, das die Polizei vom Kopf der Leiche veröffentlicht hatte.

Die mutmaßliche Täterin bestritt zunächst die Tat, verwickelte sich dann in Widersprüche. Nachdem die Polizei Blutspritzer im Kofferraum ihres Autos gefunden hatte, gestand die Frau.