FrankreichDominique Pelicot sucht einen Verleger für seine „Bekenntnisse“

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Vor Gericht saß Dominique Pelicot stets in einer Glasbox, hier die Skizze eines Gerichtszeichners aus dem September 2024.
Vor Gericht saß Dominique Pelicot stets in einer Glasbox, hier die Skizze eines Gerichtszeichners aus dem September 2024. Benoit Peyrucq/AFP

Der Prozess hat die Welt bewegt. Nun würde der Serientäter Dominique Pelicot, der seine Frau jahrelang betäubt und zur Vergewaltigung angeboten hat, gern ein Buch veröffentlichen.

Von Oliver Meiler, Paris

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Es gibt für fast jedes literarische Genre einen Markt. Aber ob es jedes Genre auch wirklich braucht? Dominique Pelicot, der über viele Jahre seine frühere Frau Gisèle sediert und Männern zur Vergewaltigung angeboten hat, sucht einen Verleger, wie der Radiosender France Inter herausgefunden hat. Er schreibe im Gefängnis Notizbücher voll mit „Gedichten und Romanen“, bestätigte jetzt seine Anwältin, Béatrice Zavarro.

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