Acrylamid

Der Skandal: 2002 finden Wissenschaftler heraus, dass beim Erhitzen zahlreicher Lebensmittel die Substanz Acrylamid entsteht. Der vermutlich krebserregende Stoff findet sich in Kartoffel- und Getreideprodukten, Kaffee und Backwaren.

Der Schaden: Bis heute ist unklar, ob und in welchem Maß mit Acrylamid belastete Produkte Gesundheitsschäden verursachen. Erkrankungen in direktem Zusammenhang mit dem Verzehr betroffener Nahrungsmittel traten bisher nicht auf.

Die Folgen: Die Politik bemüht sich zunächst ergebnislos, Regelungen für den Umgang mit den gefährdeten Nahrungsmitteln zu schaffen. Vor allem bei Fertigprodukten ist es schwierig, Grenzwerte festzulegen. Bis 2005 wird der Acrylamid-Gehalt einiger Lebensmittel wie Knäckebrot, Spekulatius, Zwieback und Kekse gesenkt. In Pommes frites und Kartoffelchips wird jedoch abermals eine erhöhte Konzentration des Stoffes ausgemacht.

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7. Februar 2008, 17:412008-02-07 17:41:00 ©