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Deutschtürken in Deutschland:"Es ist eine enttäuschte Liebe"

Fatih İlhan organisiert seit 2011 das größte Ramadan-Festival Europas in Dortmund - das Festi Ramazan.

(Foto: Dunja Ramadan)

Fatih İlhan ist Diplomingenieur und seit 45 Jahren in Deutschland - und doch hat er hier nicht das Gefühl, dazuzugehören. Ein Gespräch über Heimat, Integration und das Gerede über Mesut Özil.

Die Frage, wie man sich als Deutschtürke in Deutschland fühlt, ist gerade wieder aktuell. Seit Deutschland bei der Fußball-WM in der Vorrunde ausgeschieden ist, geht es viel um Mesut Özil, erst vor ein paar Tagen hat die SPD-Politikerin Dagmar Freitag den Umgang des DFB mit Özil kritisiert: Er gefährde, "was diese Nationalmannschaft in den letzten Jahren zu Recht auch verkörpert hat: Integration kann gelingen." Wie es um die Integration der Deutschtürken tatsächlich bestellt ist, das kann Fatih İlhan bestens beurteilen. Er organisiert seit sieben Jahren in Dortmund das größte Ramadanfest Europas. Mit drei Jahren ist er nach Deutschland gekommen, sein Vater und Großvater haben davor jahrelang in Deutschland gelebt. Heute ist İlhan 48 und Familienvater.

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