Désirée Nosbusch und Dieter Zetsche:Keine Trennung, nirgends

Désirée Nosbusch und Dieter Zetsche

Trennung? Wie denn? Désirée Nosbusch und Dieter Zetsche dürften keinen Liebeskummer haben.

Schlimm, wenn eine Beziehung zerbricht. Da ist es doch wirklich ein Glück, dass die Moderatorin Désirée Nosbusch und Daimler-Chef Dieter Zetsche gar nicht erst zusammen waren. Oder wie war das noch mal?

Von Violetta Simon

Es hätte alles so schön sein können, und nun das: Désirée Nosbusch und Dieter Zetsche haben sich nicht getrennt. Die Schauspielerin und der Daimler-Chef haben ihre Beziehung nicht beendet und es gibt auch kein Liebes-Aus.

Die schreckliche Wahrheit ist: Die 48-Jährige und der 60-Jährige waren niemals ein Paar. Keine Liebesromanze, kein Herzflattern, nicht einmal eine Eifersuchtsszene.

Eigentlich nicht weiter verwunderlich - weder Nosbusch noch Zetsche haben die Liebes-Gerüchte jemals bestätigt. Auch Daimler-Konzernsprecher Jörg Howe sagte nur: "Wir dementieren nicht, aber wir kommentieren das auch nicht." Aber schön wäre es schon gewesen. Nunja, einen Versuch war es wert.

Im Interview mit der B.Z. zerstörte Frau Nosbusch nun die letzten Illusionen und erklärte klipp und klar, dass sie nicht mit Herrn Zetsche zusammen sei. "Wir sind kein Paar, das muss man auch mal sagen. Ich denk dann immer, wo kommt das her?"

Tja, woher kommt das nur? Lag es vielleicht an dem Geständnis der Moderatorin gegenüber Bild am Sonntag - "Ja, er ist ein toller Mann" - oder ihrer bedeutungsschwangeren Andeutung "Ja, ich bin verliebt!" in der Sendung von Markus Lanz?

Dann waren sicher auch die guten Wünsche von CSI-Chef Rolf Theiler - "Wir freuen uns sehr für beide" - nur eine gänzlich unverfängliche Botschaft. Er freute sich eben, weil Nosbusch und Zetsche vielleicht noch Karten für ein Derby in der Allianz-Arena ergattert hatten. Und auch der Kommentar von Fifa-Präsident Sepp Blatter - "Ich gönne ihnen das Liebesglück von ganzem Herzen!" - alles überinterpretiert. Da gab es und gibt es nix zu gönnen.

Deshalb war die Liebe zwischen der moderierenden Schauspielerin und dem Mercedes-Chef auch kein Märchen, die "turbomäßig wie seine schnellsten Motoren startete" - und wenn es sich die Bild noch so gerne herbeigeschrieben hätte. Deshalb endete die angebliche Romanze auch nicht "mit einer Vollbremsung". Fehlalarm, Airbags wieder einpacken!

Kein Wunder also, dass das "Liebes-Kribbeln nicht einmal den ersten Sommer erlebte", wie Focus trauerte - es schaffte es ja nicht einmal bis in den Frühling.

Doch wie gehen wir nun damit um? Wer benötigt unseren Trost, wenn ein Paar nicht auseinandergeht, weil es ja angeblich niemals eines war? Müssen wir uns selber darüber hinwegtrösten, dass der Traum von dieser Romanze zu Staub zerfiel?

Ach was - freuen wir uns doch einfach! Ist ja alles nochmal gut gegangen.

© SZ.de/jst/ddau
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