Dennis Rodman zu Besuch bei Kim Jong Un Ein Freund, ein guter Freund

Kim Jong Un und Dennis Rodman sind gute Freunde. Jetzt ist der US-Basketballstar wieder nach Nordkorea aufgebrochen. Aber nicht um einen Landsmann aus einem nordkoreanischen Gefängnis zu holen - Rodman verfolgt andere Ziele.

Der frühere US-Basketballstar Dennis Rodman hat sich erneut nach Nordkorea aufgemacht, um seinen "Freund" Kim Jong Un zu besuchen. Er könne allerdings nicht versprechen, dass er den in dem Land inhaftierten US-Geschäftsmann Kenneth Bae mit zurückbringen werde, sagte Rodman bei einer Zwischenlandung in der chinesischen Hauptstadt Peking.

"Ich treffe mich einfach mit meinem Freund Marschall Kim, um eine große Basketballliga in Gang zu bringen", sagte Rodman. Der Diktator Kim steht einem menschenverachtenden Regime vor. Vor einem halben Jahr war Rodman zum ersten Mal in Pjöngjang gewesen - auf dem Höhepunkt internationaler Spannungen wegen Nordkoreas Atomprogramm.

Nachdem er mit Kim ein Basketballspiel angesehen hatte, nannte er den Machthaber einen "Freund fürs Leben". Der Auftritt brachte Rodman in den USA Kritik und Spott ein. In der vergangenen Woche kündigte Rodman an, er werde sich womöglich bei Kim für die Freilassung Baes einsetzen. Der 44-jährige Reiseveranstalter sitzt seit zehn Monaten in Nordkorea im Gefängnis. Am Dienstag sagte Rodman in Peking, er habe Bae "nichts versprochen".