Crans-Montana„Ein totes Kind liegen lassen, um ein anderes zu retten: Darauf bereitet einen keine Übung vor“

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David Vocat, Feuerwehrkommandant von Crans-Montana, schafft es einen Monat nach dem Brand im „Le Constellation“ nicht, mehr als drei oder vier Stunden Schlaf pro Nacht zu finden.
David Vocat, Feuerwehrkommandant von Crans-Montana, schafft es einen Monat nach dem Brand im „Le Constellation“ nicht, mehr als drei oder vier Stunden Schlaf pro Nacht zu finden. Chantal Dervey/Tamedia

David Vocat ist der Feuerwehrkommandant von Crans-Montana. In der Hölle der Silvesternacht hat er getan, was er tun konnte. Danach dachte er kurz, ihm gehe die Kraft aus. Doch sein Pflichtgefühl war stärker.

Von Sabrina Bundi, Crans-Montana

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„Ich weiß nicht, ob ich weitermachen kann“, sagte der Feuerwehrkommandant von Crans-Montana David Vocat kurz nach dem Brand im „Le Constellation“ unter Tränen dem Fernsehsender SRF. Weitermachen, nachdem er in der Silvesternacht Dutzende verbrannte, erstickte und verletzte Jugendliche aus einem Höllenloch hat ziehen müssen? Vergebens junge Menschen minutenlang mit Herzmassage zurück ins Leben zu holen versuchte? Und Müttern sagen musste, dass er ihre Kinder nicht retten konnte?

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