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Ellenbogen-Begrüßung:Guten Freunden gibt man einen Ellenbogen

Wer einem anderen den ausgestreckten Arm zur Berührung hinhält, sendet ein Zeichen der Mitmenschlichkeit, das nicht nur coronagerecht, sondern auch angemessen dezent ist.

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EU leaders summit in Brussels

Quelle: Reuters

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Normalerweise würden sich Angela Merkel und der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte mit zwei Wangenküsschen begrüßen. Aber das Virus verhindert, dass sich die beiden zu nahe kommen.

Extraordinary plenary session of the EU Parliament in Brussels

Quelle: Francois Walschaerts/Reuters

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Die Begrüßung per Ellenbogen hat sich in der ganzen EU durchgesetzt - und sie geht nicht nur bilateral, sondern auch prima als menage-a-trois, wie hier bei: Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Ratschef Charles Michel und EU-Parlamentspräsident David Sassoli (von links).

Britain's Prime Minister Boris Johnson bumps elbows with cyclist Robert Cleave the Canal Side Heritage Centre in Beeston

Quelle: Reuters

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Und auch in Großbritannien, obwohl nicht mehr Teil der EU, wird der Ellenbogen zur Begrüßung gebraucht. Man sagt ja dem britischen Premier Boris Johnson (rechts) von jeher nach, dass er bereit sei, seine Ellenbogen im politischen Spiel stets zu seinem persönlichen Vorteil einzusetzen. Hier begrüßt er den Radfahrer Robert Cleave zum Start einer Kampagne, die die allzu übergewichtigen Bewohner der Insel zum Fahrradfahren bewegen soll.

Proteste gegen Rassismus - Seattle

Quelle: Elaine Thompson/dpa

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Der Ellenbogen eignet sich gut, um Grenzen zu überwinden, persönliche wie politische. Wer einem anderen den eigenen Ellenbogen zur Berührung hinstreckt, sendet damit ein Zeichen der Mitmenschlichkeit, das nicht nur coronagerecht, sondern auch angemessen dezent ist, wo ein Handschlag zu sehr symbolisch aufgeladen und eine Umarmung zu viel des Guten wäre. Wie hier zwischen einer Demonstrantin und einem Polizisten in Seattle.

MLB: St. Louis Cardinals at Minnesota Twins

Quelle: Jordan Johnson/USA Today Sports

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Auch im Sport hat sich der Ellenbogen-Check gegen den Hand-Shake durchgesetzt, wie hier bei einem Baseball-Spiel zwischen den St. Louis Cardinals und den Minnesota Twins Ende Juli.

© SZ.de/olkl/ick

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