Internationaler Frauentag:"Wir werden in ein, zwei Jahren sehen, wie einschneidend Corona für viele Frauen war"

Lesezeit: 4 min

Coronavirus - Mit Kindern Zuhause

In der Corona-Krise müssen Eltern ihre Kinder zu Hause betreuen.

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Die Soziologin Lena Hipp erklärt, warum Frauen unter der Pandemie oft mehr gelitten haben als Männer, aber warum es ausgerechnet Alleinerziehenden eher nicht schlechter geht.

Interview von Jana Anzlinger

Jedes Jahr am 8. März soll der Internationale Frauenkampftag die Rechte feiern, die sich Frauen erkämpft haben, aber auch an Ungerechtigkeit erinnern. In diesem Jahr ist das von besonderer Bedeutung: Frauen leiden in mancher Hinsicht besonders unter der Corona-Krise. Sie werden häufiger Opfer von Gewalt durch den Partner. Sie arbeiten eher in sogenannten systemrelevanten Berufen. Sie arbeiten auch zu Hause in der Kinderbetreuung mehr. Und der Frauenanteil in Vorständen von Dax-Konzernen ist gesunken. Die Soziologin Lena Hipp vom Wissenschaftszentrum Berlin spricht über mögliche Gründe, die Situation am Arbeitsmarkt und darüber, wie es Eltern geht.

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