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Berliner Landgericht:Bushido mit Corona-Virus infiziert

Der Rapper Bushido trug im Prozess gegen Abou-Chaker stets Mundnasenschutz. Seine Corona-Erkrankung verzögert das Verfahren nun.

(Foto: PAUL ZINKEN/AFP)

Der Prozess gegen den früheren Geschäftspartner des Rappers, Arafat Abou-Chaker, wird für zwei Wochen ausgesetzt, mehrere Justiz-Angestellte werden in Quarantäne geschickt.

Von Verena Mayer, Berlin

Weil sich der Rapper Bushido mit dem Corona-Virus infiziert hat, muss der Prozess gegen seinen früheren Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker für zwei Wochen ausgesetzt werden. Das teilte das Berliner Landgericht am Mittwoch mit. Einige Justiz-Angestellte wurden zudem in Quarantäne geschickt oder haben ihren Arbeitsplatz nach Hause verlegt.

Bushido ist in dem Prozess um versuchte schwere räuberische Erpressung und andere Vorwürfe Nebenkläger, am Montag hatte er noch über mehrere Stunden und in Anwesenheit von etwa 50 Prozessbeteiligten als Zeuge gegen Abou-Chaker ausgesagt. Abou-Chaker soll den Musiker verbal und körperlich drangsaliert haben, als dieser aus den gemeinsamen Geschäften aussteigen wollte. In einer Instagram-Story erzählte Bushido, der auch im Gerichtssaal immer Mundnasenschutz trug, er sei mit seiner Familie in häuslicher Quarantäne, und appellierte an seine Fans, die Krankheit ernst zu nehmen und sich an die Corona-Regeln zu halten.

© SZ/min
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