Deepnudes und Deepfakes„Es geht hier um eine gezielte Entwürdigung“

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Bei 90 Prozent aller Deepfake-Inhalte handelt es sich um nicht einvernehmliche Pornografie (Symbolbild).
Bei 90 Prozent aller Deepfake-Inhalte handelt es sich um nicht einvernehmliche Pornografie (Symbolbild). Danutdo1/Dreamstime/IMAGO

Collien Fernandes versucht seit Jahren, sich gegen KI-Pornografie im Internet zu wehren. Warum das in Deutschland so schwierig ist und welchen Schaden solche Deepnudes anrichten.

Von Marie Gundlach

SZ bei Google bevorzugen

Schon seit Jahren spricht die Moderatorin Collien Fernandes offen über das, was ihr im Internet angetan wird. Gefälschte Profile in ihrem Namen, aber vor allem manipulierte Nacktfotos und Videos, digitale sexualisierte Gewalt. „Das ist Pornomaterial“, sagt sie in einem Video der Hilfsorganisation Hate Aid. „Und das ist ganz klar nicht echt.“

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Sie wirft dem Schauspieler vor, unter ihrem Namen Fake-Accounts bei sozialen Medien betrieben und pornografische Videos und Bilder von ihr an Männer geschickt zu haben.

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