HundeWo laufen sie denn?

Jeder passt auf den anderen auf, der Corgi führt die Gruppe an. Das Video der sieben Hunde an einer chinesischen Schnellstraße sorgt für Mitgefühl im Internet.
Jeder passt auf den anderen auf, der Corgi führt die Gruppe an. Das Video der sieben Hunde an einer chinesischen Schnellstraße sorgt für Mitgefühl im Internet. @Yoda4ever

Sieben zuvor vermisste Hunde wandern kilometerweit eine chinesische Schnellstraße entlang – bis sie wieder zu Hause sind. Die Flucht der Tiere ist so rührend, sie könnte auch Stoff für einen Disney-Film sein.

Von Martin Zips

SZ bei Google bevorzugen

Endlich mal eine Geschichte, in der alle zusammenhalten! Alte wie Junge, Männchen wie Weibchen, ungeachtet ihrer Herkunft und Geschichte. Wie gut so etwas tut. „Herzerwärmend“ nennt die South China Morning Post das Geschehen, und da würden jetzt selbst Xi Jinping und Friedrich Merz nicht widersprechen.

Ein Pekinese und eine deutsche Schäferhündin sind zusammen mit fünf weiteren Hunden 17 Kilometer zurück in ihr Dorf gelaufen. Ungeachtet ihrer Größe und Fellfarbe passten sie am Rande einer gefährlichen Schnellstraße in Changchun, der Hauptstadt der Provinz Jilin im Nordosten Chinas, ausgezeichnet auf sich auf. Selbst ein Labrador und ein Golden Retriever reihten sich hier friedlich mit ein, wie millionenfach aufgerufene Videos beweisen. Die Führung der Gruppe übernahm ein Hütehund, welcher als Corgi bereits im 10. Jahrhundert trampelige walisische Rinderherden zusammenhielt und es so bis ins britische Königshaus schaffte. Ja, man könnte hier von einer Art Handelspakt sprechen, der zum Erfolg führte: Alle Tiere kehrten wieder wohlbehalten in ihre Körbe und Hundehütten zurück.

Plattform X

Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichert

Um Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.

Wobei jetzt natürlich nur noch die Frage bleibt, was sie denn auf den Weg gebracht haben könnte. Im Netz wird gemutmaßt, sie seien einem widerlichen Hundedieb abhandengekommen. Die erste Stellungnahme der zuständigen Kultur- und Tourismusbehörde in der chinesischen Provinz Jilin klingt eher ernüchternd: Eine läufige Hündin, ein paar saudumme, sexgeile Rüden, das war’s. Doch auch diese Dinge gilt es an den Schnellstraßen des Lebens zu lösen. Am besten gemeinsam.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

SZ-Kolumne „Bester Dinge“
:Wal spuckt Mann aus

Vor der chilenischen Küste landet ein paddelnder Computertechniker kurzzeitig in einem Buckelwal, sein Vater filmt ihn dabei. Aus diesem Grund: Zeit für eine Walempfehlung.

Von Martin Zips

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: