Tierschutz in ChinaChutou, entführt und geschlachtet

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Der Boarder Collie Chutou reiste jahrelang mit seinem Besitzer quer durch China.
Der Boarder Collie Chutou reiste jahrelang mit seinem Besitzer quer durch China.
Douyin/Yong qingchun qu lüxing

Dem Hund aus China folgen auf Social Media 1,6 Millionen Menschen, dann endet sein Leben dramatisch. Der Fall klingt wie ein hartnäckiges Klischee, aber das ist nur die eine Seite der Geschichte.

Von Lea Sahay, Peking

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Die Geschichte des weiß-schwarzen Border Collies Chutou lässt sich auf zwei Arten erzählen. Da ist zunächst ein Hund, der sein Herrchen jahrelang auf Reisen durch China begleitete, bis er am 11. Mai verschwand. Sein Besitzer Guo ist ein Reise-Influencer mit mehr als 1,6 Millionen Followern auf der chinesischen Plattform Douyin. Überwachungskameras zeigen, wie zwei Gestalten den Hund in seinem Heimatdorf entführten. Sie verkauften das Tier für umgerechnet 22 Euro an einen Schlächter. „Fünf oder sechs Jahre bin ich mit ihm gereist, ich hätte nie gedacht, dass es so endet“, sagt Guo in einem Video, mit Tränen in den Augen. Als er den Dieb ausfindig machte, reagierte dieser laut Guo ohne Reue: „Der Hund ist tot, also hör auf, so ein Theater zu machen. Ich habe nicht gegen das Gesetz verstoßen.“

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