Celle:Wegen Erkrankung? - 79-Jähriger gesteht Tötung von Ehefrau

Ein Schild mit der Aufschrift "Polizei" hängt an einem Polizeipräsidium. (Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild)

Ein 79 Jahre alter Mann gesteht der Polizei am Telefon, seine Ehefrau getötet zu haben. In einer Vernehmung nennt der Mann den Polizeibeamten ein entsetzliches Motiv.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Lachendorf (dpa/lni) - Mit einer Taschenlampe und einem Kissen soll ein 79 Jahre alter Mann aus Lachendorf im Landkreis Celle seine schlafende Ehefrau getötet haben. Der Ehemann hatte sich nach der Tat per Notruf bei der Polizei gemeldet und die Tat gestanden, wie die Beamten am Mittwoch mitteilten. Der Mann war kurz darauf am Montag festgenommen worden. Am Mittwoch erließ nun das Amtsgericht Celle auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg einen Haftbefehl wegen Mordes gegen den Mann. Er sitzt nun in Untersuchungshaft.

Als Motiv gab der 79-Jährige laut der Polizei in einer Vernehmung an, von seiner seit Tagen erkrankten Frau genervt gewesen zu sein, weil diese über Schmerzen klagte. Die 78-Jährige habe „ihn ständig wach gehalten, so dass er kaum zum Schlafen gekommen sei“, fasste die Polizei die Aussage des Ehemannes zusammen. Der Beschuldigte gab an, seine Ehefrau am Montag von einem Arzt behandeln lassen zu wollen. Das habe die 78-Jährige aber abgelehnt. Der Mann sagte aus, er habe daraufhin „rot gesehen“ und dann seine Frau getötet.

Der 79-Jährige erklärte, seine schlafende Ehefrau erst mit einer Taschenlampe auf den Kopf geschlagen zu haben, um sie „zu betäuben“. Danach habe er ein Kissen in das Gesicht seiner Ehefrau gedrückt, bis sie erstickt sei. Er gab demnach an, mit Absicht gehandelt zu haben. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln.

© dpa-infocom, dpa:221214-99-898423/5

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