Bullerdeich Brand in Hamburger Flüchtlingsheim

In Hamburg ist ein Brand in einer Asylbewerberunterkunft ausgebrochen. Alle fünfzehn Bewohner sollen unverletzt sein. Die Sozialbehörde spricht von einem Unfall.

Ein Brand in einer Hamburger Unterkunft für minderjährige Flüchtlinge hat ein glimpfliches Ende genommen. Nach ersten Angaben der Feuerwehr blieben die etwa 15 Bewohner im Stadtteil Hammerbrook unverletzt. Zuerst hatte es geheißen, fünf Menschen würden vermisst. Man gehe nicht von einem Anschlag aus, sagte ein Sprecher der Hamburger Sozialbehörde.

Das Gelände sei umzäunt und bewacht. Der Brand sei inzwischen gelöscht, sagte ein Feuerwehrsprecher. Vom Lagezentrum der Polizei hieß es, Ermittler des Landeskriminalamtes würden den Brandort inspizieren, sobald die Lage es dort zulasse. Ein Container sei auf jeden Fall unbewohnbar.

Bei den Bewohnern der Asylbewerberunterkunft handelt es sich nach Auskunft der Sozialbehörde um minderjährige unbegleitete Flüchtlinge, die straffällig geworden sind. Die 16 Container stehen in einem Industriegebiet. Die Jugendlichen sollen jetzt die Nacht im unversehrten Hauptgebäude verbringen, bis die Container wieder bewohnbar seien.