Walretter„Ich war völlig allein am Ende, isoliert“

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Tierärztin Kirsten Tönnies habe sich zum Zeitpunkt der Wal-Freilassung auf einem anderen Schiff aufhalten müssen, sagt sie.
Tierärztin Kirsten Tönnies habe sich zum Zeitpunkt der Wal-Freilassung auf einem anderen Schiff aufhalten müssen, sagt sie. Philip Dulian/dpa

Der Buckelwal ist frei, doch seine Freilassung lief offenbar chaotisch ab. Eine Tierärztin klagt über grobe Fehler, selbst die Geldgeber distanzieren sich von der Aktion.

Von Marcel Laskus

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Seit einiger Zeit ist auf der Website von Kirsten Tönnies der Hinweis zu lesen, dass ihre Tierarztpraxis in 65795 Hattersheim derzeit „leider geschlossen“ sei. Der Grund steht gleich darunter: „Walrettung“. Wie auf der Website angekündigt, war Tönnies tatsächlich nah dran, als das Tier in einem Konvoi aus Schiffen und einem Lastenkahn am Samstag im Skagerrak, rund 70 Kilometer nördlich vom dänischen Skagen, freigelassen wurde. Anderthalb Tage später, am Sonntagabend, ging Tönnies in Cuxhaven wieder an Land. Als sie dann aber vor die wartenden Journalisten trat, sah ihr Gesicht nicht so gelöst aus, wie man es von einer Retterin erwarten würde. Tönnies wirkte müde. Und sie war wütend.

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SZ PlusVon Hanno Charisius und Marcel Laskus

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