bedeckt München 31°

Britisches Königshaus:Bye bye, Social Media

Meghan Markle, die Verlobte von Prinz Harry, hat ihre Profile auf Facebook, Twitter und Instagram gelöscht. Statt kuschelnder Bananen gibt es nun also Glattgebügeltes aus dem Kensington-Palast.

Was ist passiert?

Meghan Markle, die im Mai Prinz Harry heiraten wird, hat ihre persönlichen Social-Media-Accounts verabschiedet. Ganz freiwillig, niemand hat ihr Instagram-, Twitter- oder Facebook-Profil gehackt.

Britische Royals besuchen Radiostation

Auf royale Postings müssen ihre Fans verzichten: Meghan Markle zieht sich aus den sozialen Netzwerken zurück.

(Foto: dpa)

Überrascht uns das?

Private Accounts sind bei den Royals generell nicht üblich. Zumindest keine offiziellen. Seit ihre Beziehung zu Prinz Harry bekannt wurde, hat Markle ihre Social-Media-Auftritte ohnehin kaum noch gepflegt - allzu überraschend kam der Schritt also nicht. Die Bekanntgabe über ihren medialen Ausstieg kam - ganz royal - aus dem Palast: Markle sei "jedem dankbar, der ihren Social-Media-Accounts in den vergangen Jahren gefolgt ist".

Wie groß ist der Verlust?

Markles Millionen Follower verlieren Selfies und Lifestyle-Tipps der Amerikanerin, sowie Beiträge zu gutem Essen und starken Frauen. Auch kreative Liebesbekundungen dürften nun wegfallen - wie einst die kuschelnden Bananen, die Markle auf Instagram gepostet hatte, kurz nachdem erste Gerüchte über ihre Beziehung zu Harry die Runde machten. Mit den "Tig-Momenten" ist ebenfalls Schluss - so bezeichnete Markle auf ihrem Blog die Dinge, die sie inspirieren und glücklich machen.

Stattdessen müssen die Fans ab sofort mit den offiziellen Social-Media-Accounts des britischen Königshauses vorliebnehmen. Dort, und nur dort, wird künftig auch aus dem Leben der Verlobten von Prinz Harry informiert. Schließlich gehört sie ab dem 19. Mai offiziell zur britischen Königsfamilie - und da gilt es, die glattgebügelte königliche Etikette zu wahren.

© SZ.de/AP/dpa/afei/

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite