Eigentlich ist die Landschaft prächtig: auf der einen Seite das Wipptal, auf der anderen Seite der Gleinser Berg, der Alpenhauptkamm in der Nähe. Doch die Mautstelle Schönberg an der Brennerautobahn ertränkt jegliche Bergromantik mit einem wahren Asphaltsee – 26 Fahrspuren und dazu Schranken und Autoschlangen. Schließlich sind es 14 Millionen Fahrzeuge, die den Brenner pro Jahr passieren. Hier in einem der Glaskästen zu sitzen und für den österreichischen Autobahnbetreiber Asfinag die Brennermaut zu kassieren, das setzen wohl nicht viele Menschen auf Platz eins ihrer Traumjobliste. Erst recht nicht im Sommer, wenn Zehntausende Autofahrer pro Tag aus dem Norden gen Süden reisen. Doch Dominik Walter liebt den Job im Mauthäuschen. „Kein Tag ist wie der andere“, sagt er. „Mir macht es Spaß.“
ÖsterreichSein Traumjob: Im Glashäuschen auf der Brenner-Autobahn
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14 Millionen Fahrzeuge überqueren Jahr für Jahr die Alpen auf dieser Route, vorbei an der Mautstelle Schönberg. Und sie wollen möglichst schnell weiter – kommen es aber freilich nicht ohne Zwischenstopp bei Dominik Walter.
Von Johanna Pfund
