Mainz (dpa/lrs) - Mehr als 200 Unerschrockene sind an Silvester in Mainz in den Rhein gesprungen. Das traditionelle „Abschwimmen“ der Feuerwehr fand nach zwei Jahren Corona-Pause zum 50. Mal statt. „Während die vielen Zaungäste das Spektakel bei milden 14 Grad vom Rheinufer aus genießen konnten, ließen es sich 220 Schwimmer:innen nicht nehmen, in den 8 Grad kalten Rhein zu springen. So viele wie noch nie“, berichtete die Stadtverwaltung.
Bürgermeister Günter Beck (Grüne) gab um 10.00 Uhr von einem Feuerwehrrettungsboot aus den Startschuss. Die Teilnehmer kamen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet. Sie schwammen gut zwei Kilometer vom Fischtorplatz bis zum Feldbergtor - teils kreativ verkleidet oder mit Schwimmutensilien ausgestattet.
Das Abschwimmen zeigt eine besondere Aufgabe der Feuerwehr - die Wasserrettung. Die Aktion soll nach Angaben der Veranstalter aber auch darauf hinweisen, „dass die Feuerwehr gemeinsam mit Polizei, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr für die Bürger:innen der Stadt da ist“. Der Erlös aus der begleitenden Spendenaktion wird für einen guten Zweck gestiftet: In diesem Jahr geht das Geld an einen Förderverein für krebskranke Kinder.
© dpa-infocom, dpa:221231-99-63022/3
