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Brasilien:Bauarbeiter überlebt Eisenstange im Kopf

Eine Eisenstange stürzt herunter, bohrt sich durch einen Schutzhelm und quer durch den Schädel. Der Mann, ein Bauarbeiter aus Rio de Janeiro überlebt. Er scheine keine bleibenden Schäden zu haben, sagt sein Arzt.

In Südamerika ist der Glaube an Übernatürliches ohnehin oft weiter verbreitet als in Europa. Doch diese Geschichte dürfte auch dem Abgeklärtesten wundersam erscheinen: In Rio de Janeiro ereignete sich bereits am Mittwoch auf einer Baustelle ein spektakulärer Unfall. Eine Eisentange bohrte sich einem Arbeiter quer durch den Kopf - und der Mann überlebte.

Die CT-Aufnahme aus dem Miguel-Couto-Krankenhaus in Rio de Janiero zeigt den Kopf eines Bauarbeiters - vor der lebensrettenden Operation.

(Foto: AP)

Die Ärzte im Miguel-Couto-Krankenhaus der brasilianischen Metropole brauchten fünf Stunden, um die Stange aus dem Kopf des 24-Jährigen zu entfernen. Er sei bei klarem Verstand und scheine keine schweren Nachwirkungen zu haben. "Es war wirklich ein Wunder", dass er überlebte, sagte der Arzt Luiz Essinger dem Sender Globo TV.

Die Eisenstange war auf der Baustelle aus dem fünften Stock des im Bau befindlichen Hauses herabgestürzt, durchschlug den Helm des Bauarbeiters, drang am Hinterkopf in den Schädel ein und kam zwischen den Augen wieder heraus.

In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, Rio de Janeiro sei die Hauptstadt Brasiliens. Tatsächlich heißt die Hauptstadt des südamerikanischen Landes Brasilia. Wir haben den Fehler korrigiert.

© Süddeutsche.de/dapd/leja/infu
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