BrändeVollbrand in Rettungswache beschädigt viele Einsatzwagen

Rauch steigt von der Rettungswache auf. Die Feuerwehr ist im Einsatz.
Rauch steigt von der Rettungswache auf. Die Feuerwehr ist im Einsatz. Uncredited/Gianni Gattus/dpa

Stadtalarm in Wuppertal: Stundenlang brennt eine Rettungswache, 150 Einsatzkräfte sind vor Ort. Die Malteser setzen alles daran, ihre Dienste aufrechtzuerhalten.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Wuppertal (dpa/lnw) - Der stundenlange Vollbrand einer Rettungswache in Wuppertal hat 27 Einsatzfahrzeuge in dem Hallenkomplex teilweise gravierend beschädigt. Überwiegend traf es Fahrzeuge des Malteser Hilfsdienstes, aber auch Feuerwehr- und Katastrophenschutzautos sowie Fahrzeuge des Bundes. Das berichtete Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) im Fachausschuss des Düsseldorfer Landtags. 

Die Malteser äußerten sich dennoch erleichtert, dass keine Menschen verletzt worden seien, da zum Zeitpunkt des Brandes niemand im Gebäude gewesen sei. Es sei aber von einem erheblichen Sachschaden auszugehen. „Jetzt arbeiten wir mit Hochdruck daran, alle Dienstbereiche weiter am Laufen zu halten“, teilte der Geschäftsführer der Malteser im Erzbistum Köln, Christoph Müller-Masiá, mit. 

Ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude habe verhindert werden können, berichtete Reul. 150 Kräfte seien vor Ort im Einsatz gewesen. In Wuppertal wurde Stadtalarm ausgelöst. Weitere Einzelheiten zu den Beschädigungen und zur Brandursache waren zunächst noch nicht bekannt.

Vorsichtshalber waren in der Nacht zum Donnerstag sechs Personen aus angrenzenden Gebäuden evakuiert und in einem Bus untergebracht worden, wie die Wuppertaler Feuerwehr zuvor bereits berichtet hatte. Einige Straßen mussten wegen des Feuerwehreinsatzes gesperrt werden. Trotz der massiven Rauchentwicklung seien keine bedenklichen Schadstoffmengen in die Luft gelangt.

© dpa-infocom, dpa:260311-930-804294/6

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