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Brände:Feuer in Australien: Liegt es am Klimawandel?

Brände
Schon seit Oktober 2019 dauern die australischen Buschbrände an. Foto: Glen Morey/Glen Morey/dpa (Foto: dpa)

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Berlin (dpa) - Klimaforscher gehen davon aus, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und der gestiegenen Gefahr für schwere Naturkatastrophen gibt.

Im Fall Australiens bestätigt der jüngste Klimabericht der australischen Wissenschaftsbehörde Csiro, dass sich die Voraussetzungen für extreme Feuer seit den 1950er Jahren gehäuft haben. Dabei werden Faktoren wie Trockenheit, Windgeschwindigkeit und Temperatur berücksichtigt.

Der Leiter des australischen Forschungszentrums für Buschfeuer und Naturgefahren, Richard Thornton, prognostiziert, dass extreme Buschfeuer wegen der gestiegenen Temperaturen häufiger auftreten werden. Allerdings finde er es schwierig, den Effekt des Klimawandels einem speziellen und noch andauernden Ereignis zuzuschreiben, sagte er vor einigen Wochen dem Sender BBC.

"Die zunehmende Erderwärmung sorgt für höhere Temperaturen und Dürre", erklärt der deutsche Klimaforscher Stefan Rahmstorf. Das löse zwar nicht direkt Brände aus, verschlimmere sie aber. Sie gerieten - wie derzeit in Australien - schneller außer Kontrolle, so der Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

Der vergangene australische Sommer 2018/2019 war nach Angaben der australischen Meteorologie-Behörde der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Zudem gehörte er zu den regenärmsten auf dem Kontinent.

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