BonnGold aus Sparkasse gestohlen

Eingang der Bonner Sparkasse.
Eingang der Bonner Sparkasse. Benjamin Westhoff/dpa
  • Aus dem Schließfachbereich einer Bonner Sparkasse sind erhebliche Mengen Gold verschwunden, ein Mitarbeiter steht unter Verdacht.
  • Der Vorfall wurde am 17. Dezember 2025 bekannt, zwei Schließfächer in der Filialdirektion am Friedensplatz sind betroffen.
  • Der Fall folgt auf den spektakulären Millionendiebstahl aus einer Gelsenkirchener Sparkasse mit einer Beute von mindestens 30 Millionen Euro.
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Der Millionendiebstahl aus einer Sparkasse in Gelsenkirchen hat bundesweit Aufsehen erregt. Nun ist ein weiterer Vorfall bekannt geworden – in einer Bonner Sparkasse fehlt eine große Menge Gold.

Aus dem Schließfachbereich einer Bonner Sparkasse sind nach dpa-Informationen erhebliche Mengen Gold verschwunden. Ein Mitarbeiter steht demnach im Verdacht, sich unberechtigterweise Zugang zu zwei Schließfächern verschafft und den wertvollen Inhalt gestohlen zu haben.

Eine Sprecherin der Bonner Polizei bestätigte ein Ermittlungsverfahren, das bereits seit einiger Zeit laufe. Weitere Details nannte sie nicht. Zuvor hatte der General-Anzeiger über den Fall berichtet.

Die betroffene Sparkasse Köln/Bonn bestätigte den Vorfall. Demnach sei es in der Filialdirektion am Bonner Friedensplatz zu einem internen Sicherheitsvorfall gekommen, von dem zwei Schließfächer betroffen seien. „Seit dem Bekanntwerden am 17. Dezember 2025 laufen interne und polizeiliche Ermittlungen.“ Die Bank stehe mit den betroffenen Kunden im Austausch, hieß es.

Ermittler und Bank machten zunächst keine Angaben, wie genau der unter Verdacht stehende Mitarbeiter möglicherweise an den Inhalt der Schließfächer gelangen konnte. Auch zum Wert der Beute und dem Stand der Ermittlungen nannten Behörden und Bank keine weiteren Details.

Erst vor wenigen Tagen war ein Millionendiebstahl aus der Sparkasse in Gelsenkirchen entdeckt worden. Bei dem spektakulären Einbruch arbeiteten sich die Täter mit einem Spezialbohrer in den Tresorraum der Bank vor. Dort brachen die Unbekannten dann fast alle der 3250 Kunden-Schließfächer auf. Die Beute, bei der es sich um Bargeld, Gold und Wertgegenstände handeln soll, wird auf mindestens 30 Millionen Euro geschätzt.

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Einbruch in Sparkasse
:Der spektakuläre Tresor-Einbruch von Gelsenkirchen - was wir wissen

30 Millionen Euro könnten die Täter aus den privaten Schließfächern der Kunden erbeutet haben. Es ist einer der größten Bankeinbrüche der bundesdeutschen Kriminalgeschichte. Was bisher bekannt ist.

Von Katja Guttmann

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