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Bombe in der Elbe:"Akute Gefahr"

Bei Hamburg-Altona ist in der Elbe eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Sie ist noch nicht entschärft.

Nach dem Fund einer britischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in der Elbe bei Hamburg-Altona ist der Schiffsverkehr für mehrere Stunden eingestellt worden. Am Hamburger Hafen ging nichts mehr: Rund 2000 Menschen mussten ihre Arbeitsplätze verlassen und in Sicherheit gebracht werden, wie ein Sprecher der Feuerwehr berichtete. Die Sperre ist mittlerweile aufgehoben.

Erst im April war im Kieler Hafenbecken eine Fliegerbombe entdeckt und entschärft worden.

(Foto: Foto: dpa)

Experten haben die Bombe mit rund 120 Kilogramm reinem Sprengstoff entschärft. Der Sprengsatz war am Mittwochmorgen bei Baggerarbeiten in der Elbe entdeckt worden. "Es besteht akute Gefahr, weil unklar ist, ob der Zünder durch die Bewegung wieder aktiv geworden ist", hatte der Feuerwehrsprecher gesagt.

Die britische 500-Pfund-Bombe auf der Höhe des Stadtteils Altona in der Elbe bei Baggerarbeiten entdeckt, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. Der Schiffsverkehr auf der Elbe wurde gesperrt. Mehrere Bürobauten am Elbufer mussten geräumt werden. Der Schwimmbagger legte die Bombe auf einer Schute ab.