BergsturzDer Gemeindepräsident ohne Dorf

Lesezeit: 2 Min.

Matthias Bellwald hat das Amt des Gemeindepräsidenten erst seit Januar inne und muss bereits eine der größten Naturkatastrophen in der Schweizer Geschichte bewältigen.
Matthias Bellwald hat das Amt des Gemeindepräsidenten erst seit Januar inne und muss bereits eine der größten Naturkatastrophen in der Schweizer Geschichte bewältigen. Peter Klaunzer/Keystone/picture alliance

Nachdem der Schweizer Ort Blatten unter Geröll und Eis begraben wurde, findet sich Matthias Bellwald im Zentrum mehrerer Debatten wieder. Doch er bleibt besonnen.

Von Nicolas Freund

SZ bei Google bevorzugen

Matthias Bellwald hat gerade einen sehr schwierigen und sehr seltsamen Job. Er ist der Gemeindepräsident von Blatten, dem Dorf im Schweizer Lötschental, das vergangene Woche von einem Bergsturz und der anschließenden Überschwemmung fast vollständig zerstört wurde. Blatten existiert nicht mehr, aber die Gemeinde gibt es noch. Alle 306 Einwohner und ein großer Teil der Tiere sind rechtzeitig vor der Katastrophe in Sicherheit gebracht worden, sie sind nun auf die Nachbargemeinden und andere Orte in der Schweiz verteilt. Daran, dass das so reibungslos ablief, hatte auch Bellwald Anteil. Nur eine Person wird derzeit vermisst.

Zur SZ-Startseite

Bergsturz in der Schweiz
:„All die Orte, die ich kannte, sind jetzt weg“

Wer in das Lötschental im Schweizer Kanton Wallis fährt, stößt auf einen gigantischen Schuttkegel, wo vorher das Dorf Blatten war. Und einen bedrohlich wachsenden See. Doch die Bewohner halten nach dem Bergsturz zusammen. Ein Besuch.

SZ PlusVon Nicolas Freund

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: