Bildstrecke:Viele Rätsel im Fall Madeleine

Im Mai 2007 verschwindet die kleine Madeleine McCann. Ihr Verbleib ist weiterhin ungeklärt. Ein Rückblick in Bildern.

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Seit dem 28. Mai 2007 ist Madeleine McCann verschwunden. Das Mädchen war zu diesem Zeitpunkt fast vier Jahre alt. Ihre Eltern Gerry und Kate McCann starteten nach dem Vorfall in einem Ferienappartement in Südportugal eine beispiellose Kampagne, um das Mädchen zu finden.

14 Monate nach dem Vorfall gehören Gerry McCann, ...

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.... hier in einer Aufnahme vom 21. Juli 2008 aus Rothley zu sehen, und ....

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Kate McCann, nicht mehr zum Verdächtigenkreis.

Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen eingestellt. Für eine Aufklärung des Falles fehlten die Beweise, gab die Staatsanwaltschaft am Nachmittag des 21. Juli in Lissabon bekannt.

Die Eltern von Maddie waren im September von der portugiesischen Polizei als Verdächtige benannt worden.

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Am Morgen des gleichen Tages kündigt Goncalo Amaral, ehemaliger Chefermittler im Fall Maddie McCann an, er wolle in wenigen Tagen ein Buch veröffentlichen und seine Vorwürfe gegen die Eltern des britischen Mädchens bekräftigen. In "A Verdade da Mentira" (Die Wahrheit der Lüge) vertritt Amaral erneut die These, dass Madeleine in der Ferienwohnung in Südportugal zu Tode kam, die Eltern die Leiche verschwinden ließen und dann eine Entführung vortäuschten.

Amaral wurde im Oktober 2007 unter anderem wegen Kritik an der britischen Polizei entlassen.

Die Ermittlungen im rätselhaften Fall haben nicht nur das Leben der McCanns erschüttert.

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Neben den Eltern hatte auch der Brite Robert Murat den Status eines Verdächtigen. Der in Portugal lebende Makler und Bauberater hatte britischen Zeitungen vorgeworfen, den Eindruck erweckt zu haben, dass er tatsächlich etwas mit dem Verschwinden von Madeleine zu tun habe.

Murat wohnte damals in einem Haus unweit der Ferienwohnung, aus der das britische Mädchen verschwunden war. Er hat inzwischen eine Entschädigung von britischen Zeitungen in Höhe von 600.000 Pfund (rund 757.000 Euro) akzeptiert.

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Gerry und Kate McCann bei einer Pressekonferenz nach einem Termin im Europäischen Parlament am 10. April 2008. Die Eltern des verschwundenen Madeleine richteten einen leidenschaftlichen Appell für ein europaweites Alarmsystem für Kindesentführungen an das Parlament, ...

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... der Verbleib ihrer Tochter ist weiterhin völlig unklar. In Spanien sind unterdessen Polizei-Informationen an die Medien weitergegeben worden, die die ersten Aussagen der Eltern nach dem Verschwinden ihrer Tochter am 3. Mai 2007 dokumentieren. Ein erneuter Rückschlag für die McCanns, die...

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sich zwischenzeitlich heftigen Anfeindungen von Medien aus dem In- und Ausland ausgesetzt sahen. Die neuen Medienberichte werteten die McCanns als "gezielte Verunglimpfung".

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Britische Medien hatten die Eltern teils stark unter Druck gesetzt - und sich am 19. März 2008 auf ihren Titelseiten entschuldigt. Der Fall aber bleibt rätselhaft.

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Gerry und Kate McCann kehrten im September 2007 nach England zurück. Der portugiesische Richter Frias äußert zu diesem Zeitpunkt die Meinung, die britischen Ermittler sollten die Befragung durchführen. Britische Medien sehen dies als Beleg, dass ...

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... die Anklage gegen Madeleines Eltern bald fallengelassen wird. Hier verlassen Kate und Gerry McCann die katholische Kirche im katholischen Rothley. Tage zuvor waren sie ...

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McCann, AP

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... mit den Zwillingen Sean und Amelie am East Midlands Flughafen in Großbritannien angekommen. Nachdem die portugiesische Polizei die Eltern von Madeleine offiziell zu Verdächtigen im Fall des verschwundenen Mädchens erklärt hatte, hatten sich die McCanns zur Abreise entschieden.

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McCann, AP

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Sie setzen die Suche nach Madeleine seitdem von ihrer Heimat aus fort. Bei der Abreise ....

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McCann, Reuters

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...stand die Familie unter intensiver Beobachtung: Die Eltern der verschwundenen Madeleine treten ...

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McCann, Reuters

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... die Rückreise nach England "mit vollem Wissen der portugiesischen Behörden und Polizei" an, teilte eine Sprecherin mit.

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Gerry McCann war nach einem mehrstündigen Verhör zum Verdächtigen erklärt worden. Während der Fahrt zum Flughafen in Faro ...

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McCann, AFP

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... folgten Reporter den Eltern mit Motorrädern. Die Fotografen hielten ebenfalls fest, wie Kate McCann gemeinsam ...

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... mit ihren zweijährigen Zwillingen das Flugzeug bestieg. Zuvor hatte es in dem Fall, der die Welt seit Wochen bewegt, eine ...

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Kate McCann, AFP

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... überraschende Wendung gegeben. Vier Monate, nachdem ihre Tochter Madeleine verschwunden ist, wird Kate McCann zum Verhör vorgeladen.

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Gerry und Kate McCann, AFP

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Bevor sie das Polizeihauptquartier von Portimao betritt, verabschiedet sie sich von ihrem Mann Gerry.

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Kate McCann, AFP

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Nach dem fast elfstündigen Verhör wird die erschöpfte Mutter von ihrem Anwalt abgeholt. Die Polizei hat danach zunächst Spekulationen zurückgewiesen, die Eltern seien in den Fall verwickelt.

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Rückblick: Grausam endete der Portugal-Urlaub des britischen Ehepaars McCann: Während sie beim Abendessen waren, verschwand ihre vierjährige Tochter Madeleine aus einer Ferienanlage.

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Rasch erhärtete sich der Verdacht, dass das Mädchen einem Verbrechen zum Opfer gefallen war. Überall an der Algarve wurden Fahndungsplakate aufgehängt. Auf diesem Bild geht die Mutter Madeleines an einem Plakat vorbei.

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Die Menschen an der Algarve ließen nichts unversucht, um die Polizei bei der Suche nach dem vermissten Kind zu unterstützen.

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Das Verbrechen bestimmte auch den 90. Jahrestag der Marienerscheinung im portugiesischen Wallfahrtsort Fatima. Viele der rund 500.000 Pilger beteten für das verschwundene Mädchen.

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Auch in England löst das Verbrechen einen tiefen Schockaus. Die britische Tageszeitung News of the World lobte eine Prämie in Höhe von 1,5 Millionen Pfund - umgerechnet 2,2 Millionen Euro - für die Suche nach dem entführte Kind aus. Es ist die höchste Summe, die eine Zeitung je ausgesetzt hat.

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"Harry-Potter"-Autorin Joanne K. Rowling spendete mehrere hunderttausend Euro für die Suche nach Madeleine.

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Fußballstar David Beckham rief zur Unterstützung auf.

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Madeleines vierter Geburtstag: Die Bewohner von Rothley, der Heimatstadt der Familie, gedenken des Mädchens.

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FC-Everton-Spieler kommen mit T-Shirts, die um Hilfe für Madeleine bitten, zum Fußballspiel in London.

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Im Hampden Park Stadion in Glasgow wird Madeleines Gesicht auf der Leinwand eingeblendet.

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Britische Parlamentarier tragen gelbe Schleifen. Sie wollen damit die öffentliche Aufmerksamkeit für den Fall verstärken.

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Teilnehmerinnen an einem Marathon im schottischen Glasgow tragen T-Shirts, mit denen sie Hoffnung und Sympathie ausdrücken wollen. Die Frau in der Mitte ist Madeleines Tante.

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McCann, afp

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Kate und Gerry McCann auf dem Weg nach Rom zur Generalaudienz des Papstes im Mai 2007. Den Privatjet hatte Sir Philip Green zur Verfügung gestellt, als er von der Entführung Madeleines erfuhr. Foto: afp

McCann, dpa

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Madeleines Eltern warten auf dem Petersplatz in Rom während der Audienz des Papstes. Foto: dpa

McCanns und Papst, afp

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Papst Benedikt XVI. sprach nach seiner wöchentlichen Audienz mehrere Minuten mit den katholischen McCanns. Foto: afp

McCanns und Papst, Reuters

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Er werde für Madeleines sichere Rückkehr beten, sagte Benedikt. Foto: Reuters

Papst, Reuters

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Der Papst segnete auf dem Petersplatz ein Foto des vermissten Mädchens. Foto: Reuters

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Gerry und Kate McCann auf einer Pressekonferenz in Rom nach ihrem Treffen mit Papst Benedikt XVI. Foto: Reuters

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Kate McCann mit der Stoffkatze ihrer verschwundenen Tochter.

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