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Bildstrecke:Jahresrückblick: Bruno der Bär

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Der erste freilebende Braunbär in Deutschland seit 170 Jahren kam am 20. Mai aus Tirol nach Bayern. Die Freude über den tierischen Einwanderer währte nur kurz: JJ1, Spitzname Bruno,...

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... brach in Hühnerställe ein, riss Schafe - und zeigte nur wenig Scheu vor Menschen. Der bayerische Bär wurde zum Problembären.

Anton Wohl auf seiner Weide in Grainau. Foto: ddp

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Am 22. Mai gab Werner Schnappauf, Umweltminister von Bayern, den Bären zum Abschuss frei. Doch Bruno bekam noch eine Gnadenfrist.

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Während Naturschützer Lebendfallen aufstellten...

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... begann die Hatz. Dafür wurden extra finnische Spürhunde samt Herrchen engagiert, die das Tier aufstöbern sollten. Ein Tierarzt hätte ihn dann mit einem Betäubungsgsgewehr ruhigstellen sollen. Doch die Suche endete ohne Erfolg. Nach zwei Wochen reiste das Hunde-Team wieder ab.

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Die Bärentruppe war dabei 500 Kilometer zu Fuß in gebirgigem Gelände unterwegs und erklomm mehr als 10.000 Höhenmeter - doch von Bruno fanden sie meist nur Spuren. Die Kosten des Einsatzes von etwa 30.000 Euro teilten sich Bayern und Tirol. JJ1 wurde wieder zum Abschuss freigegeben.

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Am 26. Juni wurde der Bär von Jägern im Rotwandgebiet erschossen. Empörte Tierschützer stießen Morddrohungen gegen Politiker und die unbekannten Schützen aus. An Bruno erinnern Holzkreuze, die an seiner Sterbestätte auf der Kümpfl-Alm im Landkreis Miesbach aufgestellt wurden. Ob der Bär in einem Museum ausgestellt wird, ist ungewiss. Noch streiten bayerische und italienische Behörden um den Kadaver.

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Auch der erste Wolf, der nach 150 Jahren in Oberbayern auftauchte, überlebte seinen Besuch nicht. Er wurde von einem Auto überfahren. Während die ganze Nation gebannt auf Bruno blickte, verschwand der Wolf ganz in der Nähe der stattlichen Villen am Starnberger See von der Bildfläche, ohne dass jemand Notiz von ihm nahm. Sein kurzes Gastspiel in Bayern wurde erst im November bekannt gegeben, ein halbes Jahr nach dem Unfall.

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