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Bildstrecke:Der Herr der Nackten

Spencer Tunick ist dafür bekannt, gerne Massen von Nackten zu fotografieren. Für den US-Fotografen haben sich schon Tausende ausgezogen - zuletzt auf einem Schweizer Gletscher, um auf die Folgen des weltweiten Klimawandels aufmerksam zu machen.

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Spencer Tunick ist dafür bekannt, gerne Massen von Nackten zu fotografieren. Für den US-Fotografen haben sich schon Tausende ausgezogen - zuletzt auf einem Schweizer Gletscher, um auf die Folgen des weltweiten Klimawandels aufmerksam zu machen.

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Sie posierten in verschiedenen Stellungen auf dem schwindenden Eis des Aletsch Gletschers.

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Mit der ungewöhnlichen und zugleich ästhetischen Protestaktion solle eine symbolische Verbindung zwischen der Verletzlichkeit des schmelzenden Gletschers und der des menschlichen Körpers aufgezeigt werden, teilte die Umweltschutzorganisation Greenpeace mit.

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Für ein besseres Klima war den nackten Demonstranten nichts zu kalt. Ohne zu Zögern ließen sie ihre Daunenjacken liegen, um auf Anweisung von Tunick zu posieren.

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Der Meister himself: Auf einer Leiter stehend und mit einem Megaphon in der Hand dirigierte Spencer Tunick die rund 600 Nackten.

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Für die Installation mussten sich die Freiwilligen auch in den kalten Schnee legen.

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Der Aletsch ist der größte Gletscher in den Alpen. Umweltschützer befürchten, dass wegen der Erderwärmung die meisten Gletscher auf der Welt bis 2080 verschwunden sein dürften, wenn die Menschheit nicht umgehend umsteuert und weniger Schadstoffe in die Atmosphäre pustet.

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Wenn die Fakten des alarmierenden Weltklimaberichts allein nicht reichten, um Entscheidungsträger zum Handeln zu bewegen, brauche man eben Emotionen als Argumente, sagte Markus Alleman, Chef der außergewöhnlichen Greenpeace-Kampagne.

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Die Umweltaktivisten, die sich auf eine Anzeige gemeldet hatten, kamen größtenteils aus der Schweiz. Ein Ehepaar war aber auch von Polen aus in die Berner Alpen getrampt.

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Die Nackten bekamen in knapp 2000 Meter Höhe Frottee-Schlappen an die Füße, damit sie auf dem Eis nicht festfroren.

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Tunick ist bekannt für seine Installationen mit massenhaft nackten Menschen und wird deshalb auch "Architekt des Fleisches" genannt. Seine Arbeiten nennt er "lebende Skulpturen" oder "Körperlandschaften".

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Erst im Juni 2007 lichtete er 2000 Unbekleidete in Amsterdam ab.

An vier verschiedenen Plätzen ließen sich die Freiwilligen in der Stadt der Grachten fotografieren. Zum Beispiel posierten sie in einer Parkgarage.

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Mehr oder weniger zögerlich entkleideten sich die Modelle für den bekannten Fotografen.

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Auch Aufnahmen mit Fahrrädern, dem allgegenwärtigen Fortbewegungsmittel in Amsterdam, wurden gemacht.

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Figurenmäßig war von dick bis dünn alles dabei...

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...und hin und wieder sah man auch einen knackigen Männer-Po.

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Auch die malerischen Amsterdamer Brücken wurden intensiv in die Performance einbezogen.

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Die meisten Nudisten lichtete der Künstler aber in einem Parkhaus ab.

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Immer konzentriert und mit Begeisterung bei der Sache: Tunick in Amsterdam

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"Es war sehr aufregend, und ich war gar nicht schüchtern", sagte ein Fotomodell, das für Tunick auf einem Fahrrad posierte.

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Die Bilder waren im Sommer auf Plakatwänden in ganz Amsterdam öffentlich zu sehen.

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Zuvor hatte Tunick im Mai 2007 in Mexiko-Stadt rund 18.000 Nackte abgelichtet und damit seinen eigenen Rekord aus dem Jahr 2003 gebrochen, als er in Barcelona 7000 Menschen nackt fotografiert hatte.

Nach Anweisung von Tunick legten sich die Freiwilligen auf dem Zócalo-Platz der mexikanischen Hauptstadt hin - dem früheren Zentrum des Aztekenreiches.

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Der Künstler war mit dem Ergebnis äußerst zufrieden.

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Hier die Kleidung, dort deren nackte Träger: Insgesamt beteiligten sich 18.000 Menschen an Tunicks ungewöhnlicher Fotosession.

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Tunick und seine Modelle.

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Zeitvertreib: Ein Nackter zeigt sein Können am Ball auf einer Fahrbahn, wo sonst der Verkehr dröhnt.

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In Reih und Glied: eine von Tunick gewünschte Aufstellung. Die Modelle stammten aus allen Altersklassen und Gesellschaftsschichten.

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So verschafft man sich bei Tausenden Menschen gleichzeitig Gehör: Tunick und seine Assistenten behelfen sich mit Megaphonen.

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Wie ein Fels in der Brandung: Ein Rollstuhlfahrer im Leibermeer.

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Schauplatz der Session: der Zócalo - der zentrale Platz im Herzen von Mexiko-Stadt mit der Plaza de la Constitución. Die Aktion fand unmittelbar vor einer Kirche statt - und an einem Sonntag.

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Tunicks Mitarbeiter hatten fünf Jahre gebraucht, um von den konservativen mexikanischen Behörden die Erlaubnis für die Aktion zu erhalten.

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Wie ein Fleisch-Mosaik. So viele Menschen wie in Mexiko hat Tunick noch nie auf einmal mobilisieren können.

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Po-Parade: Tunick hatte ähnliche Aufnahmen unter anderem bereits in Spanien, Belgien, Frankreich, Australien und den USA angefertigt. In Manhatten wurde er 1994 festgenommen, nachdem ein Nacktmodell am helllichten Tag für ihn auf der Straße posiert hatte.

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Die Teilnehmer waren von der Aktion begeistert: "Es war ein Kunstwerk, eine politische Stellungnahme und gleichzeitig ein Akt der Liebe zu unseren Körpern", sagte der Student Juan Lagos.

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Der Meister nach getaner Arbeit: Tunick sagte vor Journalisten, alle Augen seien auf die Stadt gerichtet, um zu sehen, wie ein Land frei sein könne und wie es gelingen könne, "den menschlichen Körper mit Freude und nicht als Pornographie oder Verbrechen zu betrachten".

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