Doppelmord in ParaguayTod eines Auswanderers

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Bernard von Bredow erlangte Berühmtheit, weil er als 16-Jähriger Teile eines Mammut-Skeletts fand. Sein Elternhaus im Chiemgau baute er zu einem privaten Museum um, "Mammutheum" genannt. Das Foto stammt aus dem Jahr 2008, seit Beginn der Corona-Pandemie hat das Museum geschlossen.
Bernard von Bredow erlangte Berühmtheit, weil er als 16-Jähriger Teile eines Mammut-Skeletts fand. Sein Elternhaus im Chiemgau baute er zu einem privaten Museum um, "Mammutheum" genannt. Das Foto stammt aus dem Jahr 2008, seit Beginn der Corona-Pandemie hat das Museum geschlossen. Oliver Lang/ddp

Warum wurden der deutsche Mammut-Forscher Bernard von Bredow und seine Tochter in Paraguay ermordet? Die bisherige Theorie der Ermittler bekommt zunehmend Risse. Eine Spurensuche am Tatort - und in der bewegten Biografie des Opfers.

Von Christoph Gurk, Areguá

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Es gibt eine alte Legende in Paraguay. Sie geht zurück auf die Zeit eines schrecklichen Krieges. Damals, vor 150 Jahren, marschierten Truppen ein in das Land im Herzen Südamerikas. Die Bevölkerung floh, die Wohlhabenden vergruben zuvor aber ihre wertvollsten Besitztümer in der Erde. Viele kamen nie zurück, sie wurden ermordet oder dahingerafft von Seuchen. Und so sollen überall in der roten Erde Paraguays noch Schätze liegen, die nur darauf warten, gehoben zu werden.

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