Waffengewalt in Berlin„Wir wollen die nicht“

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Straftaten mit Schusswaffen in Berlin haben 2025 stark zugenommen, um 68 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Viele Angriffe spielen sich auf offener Straße ab.
Straftaten mit Schusswaffen in Berlin haben 2025 stark zugenommen, um 68 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Viele Angriffe spielen sich auf offener Straße ab. Sebastian Gollnow/dpa

Sie feuern vor aller Augen auf Autofahrer, Scheiben und Geschäfte. Schutzgelderpresser sollen in Berlin für zahlreiche Gewalttaten verantwortlich sein. Ihre Opfer suchen die Täter sich sehr gezielt aus.

Von Constanze von Bullion

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Angst? Ach wo, sagt der Friseur. Er schüttelt den Kopf. Zum Fürchten sei Kreuzberg natürlich nicht. Aber es wächst jetzt die Wut bei Leuten wie ihm, sagt er, weil hier mehrfach scharf geschossen wurde bei Nacht in einer Wohngegend, die unauffällig war über Jahrzehnte. Auch nebenan sind schon Einschusslöcher in der Scheibe. „Ich finde es richtig beunruhigend.“

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Angriffe wie in Solingen und Aschaffenburg haben das Land aufgewühlt. In Berlin gibt es nun drei Messerverbotszonen. Aber macht das die Stadt wirklich sicherer? Auf Kontrollgang mit einer Streife.

SZ PlusVon Constanze von Bullion (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

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