Berlin (dpa/bb) - In der Hauptstadt hat die Polizei bei Kontrollen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus in der zurückliegenden gut zwei Wochen 825 Verstöße festgestellt. Seit dem 14. März wurden demnach 1907 Objekte überprüft sowie 1176 Kontrollen im Freien veranlasst, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. 820 Mal musste die sofortige Schließung von Lokalitäten angeordnet werden.
Am zurückliegenden Montag haben Beamte 8 Straf- und 16 Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben. Rund 280 Polizisten kontrollierten tagsüber im gesamten Stadtgebiet 18 Objekte sowie 39 Personen im Freien. Zwischen Montagabend 18.00 Uhr und Dienstagfrüh 06.00 Uhr wurden weitere vier Objekte und 17 Personen im Freien kontrolliert. Dabei wurden drei Straf- und neun Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Gegen 20.20 Uhr wurde ein Café in der Windscheidstraße in Charlottenburg kontrolliert, in dem sich zugriffsbereite Wasserpfeifen und vier Personen befanden, die an einer Spielekonsole spielten und den vorgeschriebenen Mindestabstand unterschritten. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten etwa 20 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak. Das Café wurde geschlossen.
