Bergsteigerin Kristin Harila:"Frauen wird am Berg viel weniger zugetraut"

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Bergsteigerin Kristin Harila: Kristin Harila am 11. Juli auf dem Gasherbrum I in Pakistan, mit 8080 Metern der elfthöchste Berg der Erde - und ihr elfter Achttausender-Gipfel in der Saison 2022. Da war sie bei ihrem Rekordversuch noch im Plan.

Kristin Harila am 11. Juli auf dem Gasherbrum I in Pakistan, mit 8080 Metern der elfthöchste Berg der Erde - und ihr elfter Achttausender-Gipfel in der Saison 2022. Da war sie bei ihrem Rekordversuch noch im Plan.

(Foto: Kristin Harila/Instagram)

Die Norwegerin Kristin Harila wollte alle Achttausender innerhalb von sechs Monaten besteigen und damit den Männer-Rekord brechen. Ein Gespräch über ihr Scheitern - und warum sie dennoch nicht aufgibt.

Interview von Nadine Regel

Die Norwegerin Kristin Harila, 36, eine ehemalige Skilangläuferin, ist noch nicht lange im Achttausender-Geschäft. Im Jahr 2021 hat sie den ersten Berg dieser Kategorie bestiegen - und in ihrer ersten Saison gleich einen Rekord aufgestellt. Innerhalb von zwölf Stunden bestieg sie sowohl den Mount Everest als auch den Lhotse, das hatte noch keine Frau vor ihr geschafft. Für die aktuelle Saison hatte sie sich wieder einen Rekord vorgenommen: binnen eines halben Jahres alle 14 Achttausender zu erklimmen, schneller als der schnellste Mann. Die Bestzeit des Nepalesen Nirmal Purja liegt bei sechs Monaten und sechs Tagen. Doch nun musste Kristin Harila aufgeben. Am Telefon lässt sie die Saison Revue passieren.

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