Bergsteigen:Retten, aber billig

Lesezeit: 4 min

Bergsteigen: Gibt es so etwas, wie ein Recht auf kostengünstige Hilfe in absolut jeder Situation? Ein Helikopter der österreichischen Bergrettung beim Einsatz am Fellhorngrat im deutsch-österreichischen Grenzgebiet.

Gibt es so etwas, wie ein Recht auf kostengünstige Hilfe in absolut jeder Situation? Ein Helikopter der österreichischen Bergrettung beim Einsatz am Fellhorngrat im deutsch-österreichischen Grenzgebiet.

(Foto: mauritius images)

Ein Anwalt aus Deutschland verläuft sich, die Tiroler Bergrettung wird alarmiert, dem Mann und seinem Begleiter wird geholfen. Dann kommt die Rechnung, und ein Streit beginnt.

Von Titus Arnu

Eine Schneeschuhtour auf den Schönkahler wird in Führern als "leicht und unkompliziert" beschrieben. Der 1688 Meter hohe Berg in den Allgäuer Alpen ist oft dementsprechend stark frequentiert, auch bei nicht so guten Verhältnissen. Es gibt dort kaum hochalpine Gefahren - weder Gletscherspalten noch technisch schwierige Stellen. Dennoch kann man auch an so einem verhältnismäßig harmlos wirkenden Gipfel ernsthaft in Bergnot geraten. Für zwei deutsche Schneeschuhwanderer, die am 3. Februar vom Tannheimer Tal aus mit Schneeschuhen zum Schönkahler aufgebrochen waren, endete der Ausflug dramatisch.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Alzheimer
Leben und Gesellschaft
»Mein Ziel ist, so lange wie möglich vor der Krankheit davonzulaufen«
Curry
Essen und Trinken
"Man muss einem Curry in der Zubereitung viel Aufmerksamkeit schenken"
Erziehung
Sei bitte endlich ruhig, bitte
Das stumme Mädchen
Internet
Das stumme Mädchen
Juristenausbildung
In Rekordzeit zur schwarzen Robe
Zur SZ-Startseite