Bergsteigen und Technik:Drohnen am Mount Everest – muss das sein?

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Das Everest-Basislager, von einer Drohne aus fotografiert. Solche Aufnahmen sind spektakulär. Aber was ist der Preis dafür? (Foto: Stringer/Reuters)

Am Himmel über dem höchsten Berg der Welt herrscht Hochbetrieb, Expeditionsanbieter setzen zunehmend auf Drohnen, um Material oder Medikamente zwischen den Lagern hin und her zu transportieren. Für die einen ist das ein Fortschritt, für die anderen ein Frevel.

Von Titus Arnu

Der Khumbu-Eisbruch ist ein Labyrinth aus Spalten und gewaltigen Eistürmen, von den Flanken des Mount Everest und des Nuptse donnern Lawinen auf den Gletscher, die Eismassen sind ständig in Bewegung. Für Bergsteiger, Guides und Träger kann die Passage vom Basislager zum Hochlager 1 zur tödlichen Falle werden. Jede Saison wird die Route von den sogenannten Icefall Doctors kartiert, trotzdem passieren immer wieder Unfälle. 2014 tötete eine Lawine 16 Sherpas, im vergangenen April kamen drei Bergführer ums Leben.

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