Beim Baden in Thailand:Deutsche Touristin stirbt nach Quallenstich

Würfelqualle - SeewespeChironex fleckeri

Gefährliche Tentakeln: Das Gift einiger Würfelquallen-Arten (im Bild die hochgiftige Seewespe Chironex fleckeri) kann Erwachsene innerhalb weniger Minuten töten..

(Foto: Guido Gautsch / CC BY-SA 2.0)

Eine 20-jährige Touristin aus Göttingen ist nach Kontakt mit einer Würfelqualle gestorben. Sie hatte die Warnschilder offenbar übersehen.

Eine 20-jährige Touristin aus Göttingen ist in Thailand nach Kontakt mit einer giftigen Würfelqualle ums Leben gekommen. Sie war mit einer Freundin am Dienstagabend vor der Ferieninsel Koh Samui schwimmen, als beide mit den Tentakeln der Qualle in Berührung kamen. Das teilte die Polizei mit.

Die Touristinnen seien ins Krankenhaus gebracht worden. Die junge Frau aus Niedersachsen starb noch in der Nacht, die andere habe leichte Verletzungen erlitten.

"Es war das erste Mal in 14 Jahren, dass wir vor Koh Samui einen tödlichen Quallenkontakt hatten", sagte ein Polizist. Im vergangenen Jahr war vor Koh Phangan etwa 15 Kilometer weiter nördlich ein französischer Junge nach dem Kontakt mit dem Gift einer Würfelqualle gestorben, vor einigen Wochen eine Touristin aus Bangkok.

Die Nesseltiere können bis zu drei Meter lange Tentakeln haben. Ihr Gift führt zu Lähmungen und Atemnot. Würfelquallen leben in tropischen und subtropischen Gewässern in Küstennähe, allerdings in der Regel weiter südlich als Thailand. Nach Angaben der Polizei könnten Tropenstürme die Tiere nach Norden gespült haben. An den Stränden seien Warnschilder aufgestellt. Die Frauen hätten das womöglich nicht gesehen, weil sie im Dunkeln schwimmen gegangen seien.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB