Bestattungen:Verstreut mich unterm Birnbaum

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Bestattungen: David Bowie wollte seine Asche auf Bali verstreuen lassen, andere würden ihre verstorbenen Kinder gerne im Garten bestatten oder gleich im Himmel.

David Bowie wollte seine Asche auf Bali verstreuen lassen, andere würden ihre verstorbenen Kinder gerne im Garten bestatten oder gleich im Himmel.

(Foto: Marco Stepniak/imago)

Im Garten beigesetzt, übers Meer oder im Naturschutzgebiet verstreut: Immer mehr Menschen wollen selbst entscheiden, was mit ihrer Asche - oder der ihrer Angehörigen - geschieht. Doch was ist wo erlaubt?

Von Violetta Simon

David Bowie soll Indonesien geliebt haben, weshalb der britische Musiker seine Asche auf Bali verstreuen lassen wollte. Man muss kein spleeniger Weltstar sein, um auf so eine Idee zu kommen. In einer zunehmend individualisierten Gesellschaft hat sich auch der Umgang mit dem Tod verändert: Erdbestattungen, Reihengräber und Zwanzigjahresverträge sind immer seltener gefragt. Dem Bundesverband Deutscher Bestatter zufolge lassen sich bis zu zwei Drittel der Verstorbenen einäschern. Die meisten entscheiden sich für Urnengräber auf Friedhöfen, weil sie preisgünstig, platzsparend und pflegeleicht sind. Doch immer mehr Menschen wünschen sich Bestattungsformen mit mehr Gestaltungsspielraum.

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