Street-ArtIst Banksy nun wirklich enttarnt?

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Banksy sprüht seine Kunstwerke mithilfe von Schablonen auf, wie hier in  Lowestoft in Großbritannien. Bis die Menschen sie bemerken, ist er längst verschwunden.
Banksy sprüht seine Kunstwerke mithilfe von Schablonen auf, wie hier in  Lowestoft in Großbritannien. Bis die Menschen sie bemerken, ist er längst verschwunden. Peter Nicholls/Reuters

Vor 18 Jahren hieß es schon einmal, die Identität des Street-Art-Künstlers sei enthüllt, doch der letzte Beweis fehlte. Nun wollen Journalisten ihn gefunden haben. Ihre Recherche führt sie zu einem alten Bekannten.

Von Alexander Menden

Am 13. Juli 2008 machte die Mail on Sunday mit der Schlagzeile „Banksy demaskiert!“ auf. Nach einjähriger Recherche, so legte die britische Zeitung dar, habe man herausgefunden, dass es sich bei dem stets anonym agierenden „Guerilla-Sprayer“ Banksy um einen aus Bristol stammenden Mann namens Robin Gunningham handele, Mittelschicht-Sprössling eines Managers und einer Sekretärin, Alumnus der renommierten Bristol-Chathedral-Privatschule. Damals bestritt der Graffiti-Künstler das Ergebnis der Mail-Recherche genauso wenig, wie er es bestätigte. Banksys Erfolg als Street-Artist hat die vermeintliche Enthüllung bis dato jedenfalls keinen Abbruch getan: Sein bisher teuerstes Werk „Love is in the Bin“ ging im Oktober 2021 bei einer Sotheby’s-Auktion für 21,8 Millionen Euro weg.

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