Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern:Evakuierungen nach doppeltem Bombenalarm

In Mannheim war es ein Drohanruf, in Stralsund ein verdächtiges Päckchen: In beiden Städten wurde fast zeitgleich Bombenalarm ausgelöst. Mehrere Gebäude mussten evakuiert werden. Inzwischen gibt es wieder Entwarnung - vorerst.

Zwei Bombendrohungen haben in Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern für Aufregung gesorgt. Der Mannheimer Energieversorger MVV Energie räumte wegen einer Bombendrohung seine Konzernzentrale für mehr als eine Stunde. In Stralsund hat ein verdächtiges Päckchen zur Evakuierung des Bauamts und angrenzender Häuser geführt.

Wie ein Sprecher des Mannheimer Energieunternehmens mitteilte, erhielt die Gesellschaft gegen 9.30 Uhr eine telefonische Drohung. Beamte durchsuchten daraufhin mit Spürhunden das Gebäude, fanden jedoch keine Anhaltspunkte für Sprengstoff. Die Polizei hob den Alarm inzwischen wieder auf, verletzt wurde niemand.

Im Bauamt der Hansestadt Stralsund wurden fast zeitgleich ein verdächtiges Paket und eine schriftliche Drohung entdeckt. Daraufhin wurden die Häuser im Umkreis von etwa 100 Metern evakuiert und die angrenzenden Straßen gesperrt. Der Munitionsbergungsdienst habe rund dreieinhalb Stunden nach dem Fund das Paket "kontrolliert entschärft", sagte ein Polizeisprecher.

Der Inhalt werde nun von der Kriminalpolizei analysiert. Ermittlungen wurden aufgenommen. Ob es sich um Sprengstoff oder etwas anderes handelt, werde noch untersucht. Zum Hintergrund gebe es jedoch noch keine Hinweise. Der Oberbürgermeister der Hansestadt, Alexander Badrow (CDU), verurteilte die Tat: "Es ist absolut verabscheuungswürdig, Menschen vorsätzlich in Angst zu versetzen", sagte er.

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