Austrian Airlines:Trotz Warnung durchs Hagelgewitter geflogen

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Die Passagiere wurden bei dem Flug durch ein Unwetter nicht verletzt, aber der Airbus an seiner Nase völlig zerstört. (Foto: action press)

Nach der Landung in Wien fehlte dem Airbus „A320“ die komplette Nase. Der Pilot war zuvor durch ein Unwetter geflogen. Warum bloß?

Von Jens Flottau, Theresa Palm

Die Bilder des Airbus A320 der Austrian Airlines sehen furchterregend aus. Die Nase des Flugzeugs zertrümmert, die beiden Frontscheiben des Cockpits schwer beschädigt – all das, weil der Flug OS434 von Palma de Mallorca nach Wien am vergangenen Sonntag offenbar durch eine Gewitterzelle geflogen und dabei durch große Hagelkörner schwer beschädigt worden ist. An Bord können die Minuten bis zur Landung nicht angenehm gewesen sein, denn so ein Schaden verursacht bis hinten in der Kabine bei den hohen Geschwindigkeiten einen Höllenlärm. Und auch wenn am Ende niemand verletzt wurde und die Maschine in Wien landen konnte, wirft der Vorfall ein paar unangenehme Fragen auf.

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