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Kurz und kurios:Ungünstig gerammt

"Der Mann hatte sicher einen sehr, sehr schlechten Tag": Die australische Polizei freut sich über einen Drogenkurier, dem sie sehr einfach auf die Spur kam.

Harte Drogen, clevere Polizisten, schnelle Autos: Eigentlich sind das beste Zutaten für eine solide Actionszene mit Verfolgungsfahrt. In der Realität aber sind Polizisten manchmal auch nur Beamte, die zufällig etwas finden. Und Drogenkuriere sind auch nur schlechte Autofahrer, die Unfälle bauen. So geschehen im australischen Sydney.

Ganz ohne Großeinsatz und quietschende Reifen hat die dortige Polizei einen Kleintransporter mit 273 Kilogramm Crystal Meth gestoppt. Marktwert: umgerechnet etwa 120 Millionen Euro. Den 28 Jahre alten fassten die Polizisten allein deshalb, weil er auf seiner Fahrt zwei andere Autos rammte - ausgerechnet zwei Streifenwagen, die vor einer Polizeiwache geparkt waren.

Der Kurier fuhr zwar noch weiter, wurde aber kurz drauf angehalten und festgenommen. Beim Blick in den Toyota-Transporter staunten die Officer: "Das war wohl eine der leichtesten Beuten, die die Polizei im Staat New South Wales jemals gemacht hat", sagte ein Sprecher später. Der Mann habe "sicher einen sehr, sehr schlechten Tag" gehabt.

Ob der Fahrer seine teure Ware möglicherweise gar selbst probiert hatte, ist nicht bekannt.

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